meine Vorgeschichte

Wie kam ich zur Internet-Werbung?

Mein Name ist Peter Schamberger und ich beschäftige mich seit Anfang 2006 mit dem Medium Internet. Anfangs surfte ich mehr oder weniger planlos auf allen möglichen Webseiten umher und informierte mich über Produktangebote. Mir gefiel es, auf den bunten Seiten zu stöbern und so verbrachte ich immer mehr Zeit vor meinem Computer.

Damit ich mich auch im Word-Wide-Web verewigen konnte, mußte eine eigene Homepage her. Nur wie? Vom programmieren oder mit der Erstellung von Webseiten hatte ich keinen blassen Schimmer. Die Lösung war schnell gefunden. Ich bestellte mir natürlich über das Internet die erst beste Standardsoftware für circa 250,00 Euro. Das Programm war gar nicht so schlecht und mit einer wirklich guten Beschreibung. Nach ungefähr einer Woche war meine erste Homepage auf dem Desktop fertig. Ohne vom Programmcode irgend eine Ahnung zu haben, hatte ich es geschafft, meine Homepage zu erstellen.

Nun registrierte ich mir eine freie Domain und mietete etwas Webspace. Mit einem kostenlosen FTP-Programm speicherte ich meine Homepage auf dem angemieteten Webspace ab.

Die ersten Misserfolge bei der Erstellung

Damit ich auch verfolgen konnte, ob andere Surfer auf meine Homepage zugreifen, installierte ich einen Besucherzähler. Soweit so gut – aber nichts passierte. Bis auf einige Bekannte schaute sich kein Mensch meine Seiten an. Ich hatte bis dahin etwa 300,00 Euro ausgegeben und war mit meinem Ergebnis eigentlich recht zufrieden.

Aber von den Millionen von Internet-Nutzern “verirrte” sich keiner auf meine Domain. Da musste doch was geschehen!

Die erste Bekanntschaft mit der Suchmaschinenoptimierung

Ich begann mich intensiv mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung zu beschäftigen.

Zur Erklärung: Mit Suchmaschinenoptimierung ist es möglich, Besucher für bestimmte Suchbegriffe auf eine Internetadresse zu leiten. Vereinfacht ausgedrückt: Ein Surfer tippt bei einer Suchmaschine den Begriff “XY” ein und im Idealfall erscheint eine von mir erstellte Homepage unter den ersten 10 Ergebnissen.

Die Einarbeitung für die Suchmaschinenoptimierung fiel mir nicht leicht. Da ich keinerlei Vorkenntnisse hatte, besorgte ich mir einige Bücher und recherchierte im Netz. Ein mühsamer Prozeß, der sich über mehrere Monate hinzog. Nachdem ich mir das perfekte Halbwissen angeeignet hatte, mußte ich leider feststellen, daß meine Homepage überhaupt nicht suchmaschinentauglich war. Optisch sah meine Seite zwar gut aus – suchmaschinentechnisch war mein Projekt aber ein kompletter Reinfall. Mit meiner Standardsoftware kam ich auch nicht weiter. Das Programm ließ manche Anpassungen überhaupt nicht zu und auch mein angemieteter Webspace erlaubte nicht alle notwendigen Konfigurationen.

Aufgeben wollte ich aber absolut nicht. Also startete ich nochmals neu. Ich testete verschiedene Programme zur Erstellung von Internetseiten auf Suchmaschinentauglichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Die Software sollte leicht zu bedienen, möglichst flexibel und effektiv zu verwenden sein. Schließlich fand ich, wonach ich gesucht habe. Ein Open-Source CMS (Content Management System), daß sich einfach bedienen lies und trotzdem ein Maximum an Suchmaschinentauglichkeit zur Verfügung stellte.

Mit dem Webspace verhielt es sich ähnlich. Wenn man genau weiß, was man wirklich braucht, findet man schnell den passenden Anbieter.

Die ersten Erfolge mit Internetwerbung

Jetzt erstellte ich meinen Online-Auftritt nochmals neu. Dieses Mal allerdings suchmaschinenoptimiert. Und siehe da: die ersten echten Besucher über die großen Suchmaschinen landeten schon nach 2 Wochen auf meiner Website. Ich freute mich riesig darüber. Fortan baute ich meine Inhalte (Content) regelmäßig aus und ich bekam immer mehr Besucher auf meiner Webseite.

Als mein Besucherzähler etwa 200 Besucher pro Tag verzeichnete, wies mich ein Freund darauf hin, daß man mit diesem Besucherstrom (immerhin 6000 Besucher pro Monat) schon etwas anfangen könnte. Was denn? Eigentlich ganz einfach: ich platzierte zwischen meinen Inhalten auf meiner Homepage sogenannte Textwerbung. Ich experimentiert etwas mit der Platzierung, der Farbe und der Menge der Werbeblöcke. Das war eigentlich recht einfach einzustellen. Ich wollte meine Homepage nicht übermäßig mit Werbung und schon gar nicht mit blinkenden Bannern überladen. Die Werbung sollte mehr als sinnvolle Ergänzung gedacht sein.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Immer wieder klickten Besucher auf die eingebauten Werbeblöcke und bei jedem Klick bekam ich ein paar Cent auf meinem Konto gutgeschrieben. Und diese Kleinbeträge summierten sich über das Monat hinweg ganz schön. Ich hatte mir selbst einen kleinen Nebenverdienst mit Internet-Werbung geschaffen. Mir ging es dabei eigentlich weniger um das erwirtschaftete Geld. Vielmehr freute ich mich darüber, daß ich mir selbst etwas geschaffen hatte.  Anfangs konnte ich das Ganze eigentlich kaum glauben. Ich hatte Spaß an dem Ausbau meiner Homepage und bekam täglich Geld dafür.

Der weitere Ausbau

Nun registrierte ich mir eine weitere Domain zu einem anderen Themengebiet. Die zweite Website war relativ schnell erstellt, da ich ja die passende Software und den passenden Webhoster schon beim ersten Projekt gefunden hatte. Schon nach ein paar Wochen bekam ich wieder die ersten Besucher auf das Projekt. Die Werbeblöcke hatte ich dieses mal schon bei der Erstellung eingebaut. Und wieder klickten ein kleiner Prozentsatz der Besucher auf die Werbung und meine Einnahmen erhöhten sich immer mehr.

Fortan erstellte ich mehr Projekte zu den unterschiedlichsten Themenbereichen. Natürlich stieg auch mein Zeitaufwand und irgendwann konnte ich es alleine nicht mehr bewältigen. Ich meldete ein Gewerbe an und stellte eine Teilzeitkraft ein. Nach vier Monaten kam die zweite Teilzeitkraft hinzu.